CIP-Reinigung

Der Begriff CIP-Reinigung (Abkürzung für Cleaning in Place) steht für ein automatisiertes Verfahren zur Reinigung gesamter Produktionsanlagen, ohne diese in einzelne Komponenten zu zerlegen. Gerade in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist der Einsatz einer CIP-Anlage fester Bestandteil zur sicheren und effizienten Einhaltung der hohen Qualitätsstandards.

Hierbei sind die Anforderungen an die prozesssteuernden Sensoren – insbesondere in der milchverarbeitenden Industrie – besonders hoch. Anderson-Negele bietet hier maßgeschneiderte Lösungen zur Optimierung des CIP-Prozesses mittels intelligenter Sensorik.

CIP-Reinigung in der Lebensmittelindustrie


CIP-Reinigungsanlagen kommen dort zum Einsatz, wo höchste Anforderungen an Hygiene und Produktsicherheit gefordert sind, wie etwa in Molkereien, Brauereien und bei der Herstellung von Lebensmitteln. Im Rahmen dieses Prozesses wird die komplette Produktionsanlage inkl. Tanks und Rohren in Zyklen mit Reinigungsmitteln und Wasser durchspült, ohne dass Komponenten der Anlage demontiert werden müssen. Um eine optimale und effiziente Reinigung zu erreichen, sind sämtliche produktberührende Bestandteile nach den Prinzipien des hygienischen Designs zu konstruieren. Gemäß unseres Leitmotivs „Hygienic by Design“ erfüllen die Sensoren von Anderson-Negele diese hohen Ansprüche der lebensmittelverarbeitenden Industrie bestens.

Ablauf der CIP-Reinigung am Beispiel einer Molkerei

Ein CIP-Reinigungsprozess erfolgt in mehreren, aufeinander abgestimmten Schritten. Zunächst wird das in der Anlage verbleibende Produkt ausgestoßen und Anhaftungen im Rahmen des Vorspülens entfernt. In den weiteren Schritten werden organische Spurenelemente mittels Lauge eliminiert und mineralische Ablagerungen durch den Einsatz von Säure entfernt. Abschließend wird die Anlage mit Frischwasser durchspült und so für die Produktion vorbereitet.

1. Vorspülen (Wasser)
2. Reinigung (Lauge)
3. Zwischenspülen (Wasser)
4. Reinigung (Säure)
5. Spülen (Frischwasser)
Cip-Reinigung Lebensmittelindustrie


Optimierung des CIP-Prozesses

Ein CIP-Reinigungsprozess beläuft sich in Normalfall auf 60-90 Minuten. Dem Betreiber der Anlage entstehen hierbei Produktverluste und Stillstandzeiten sowie Kosten für den Verbrauch von Wasser, Energie und Chemikalien.

Ein hygienisches Design der gesamten Anlage sowie automatisierte Prozesse sind daher wichtige Bausteine, um die Reinigungszyklen zu verkürzen und die Effizienz und Produktivität des Prozesses zu erhöhen. Als Spezialist für Sensorik im hygienischen Bereich sind Sensoren und Prozessanschlüsse von Anderson-Negele optimal auf die hohen Anforderungen der Lebensmittelindustrie ausgelegt und stellen eine sichere und effiziente Reinigung der Anlage sicher.

Treten Sie mit uns in den Dialog und profitieren Sie von unserem Applikationswissen zur effiziernteren Gestaltung des CIP-Prozesses.



Applikationsberichte zum Thema CIP-Reinigung:


iconPDF Nestlé Canada: Mit Trübungsmessgeräten hohes Einsparpotential nutzen
iconPDF CIP-Reinigung: Weniger Ressourcen – mehr Effizienz!



Sensoren für CIP-Anlagen (Auszug)