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Pharmagerechte Messstellen für Temperatur und Grenzstand

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Negele Messtechnik GmbH hat als innovativer Hersteller von Sensorik und Prozessanschlusssystemen bislang in der Lebensmittelindustrie einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Zunehmend etabliert sich Negele auch in der pharmazeutischen Industrie und Biotechnologie als kompetenter Partner für maßgeschneiderte Lösungen.

In der pharmazeutischen Industrie ist eine permanent hohe Produktqualität für jeden Hersteller ein wichtiger wirtschaftlicher Überlebensfaktor. Hierzu ist neben einer zuverlässigen und reproduzierbaren Prozessüberwachung eine absolut rückstandsfreie Reinigbarkeit und Sterilisierbarkeit gefordert. Diese Anforderungen spiegeln sich in den Konstruktionen der Anlagen und der Sensorik wider. Negele Messtechnik hat speziell für die Pharmaindustrie zwei Einbausysteme entwickelt, die diesen Anforderungen in hohem Maße gerecht werden.

Aseptische Temperaturmessung, inline, hochgenau und schnell – ohne Produktkontakt

In Anlagen der pharmazeutischen Industrie kommen teilweise sehr kleine Nennweiten zum Einsatz. Negele bietet mit PHARMadapt ESP maßgeschneiderte Messstellen mit Nennweiten ab DN 8 für Rohrwinkel bzw. DN 10 für gerade Rohrstücke, die eine klar definierte Eintauchtiefe und damit exakte Messwerte in beiden Einbausituationen garantieren. PHARMadapt ESP vereint die Vorteile eines wartungsfreundlichen, geschlossenen Systems und einer hochgenauen Inline-Temperaturmessung mit schneller Ansprechzeit. Damit ist es den vielfach verwendeten Rohranlegefühlern überlegen.

Die Reinigbarkeit der ESP-Messstellen ist durch das totraumfreie Design optimal und wird durch die hohen Strömungsgeschwindigkeiten beim CIP-Vorgang mit der auftretenden Hinterspülung der Messspitze effektiv unterstützt. Die hygienegerechte Konstruktion ist durch die Zulassung nach dem 3-A-Sanitary-Standard 74-06 bestätigt.

Mit Hilfe des Orbitalschweißverfahrens können die vorkonfektionierten Rohrstücke sauber, schnell und preiswert in die Anlagen integriert werden. Neben allen Nenndurchmessern bis DN 100 nach den Rohrstandards DIN, ISO und ASME sind auch verschiedene Oberflä- chenqualitäten (elektropoliert) verfügbar. Ebenso sind alle branchenüblichen Zertifikate (u. a. Abnahmeprüfzeugnis 3.1, Oberflächenrauigkeit, DeltaFerrit-Gehalt) vorhanden.

Passend zum Einbausystem wurden verschiedene Varianten an Temperaturfühlern konstruiert. Zusätzlich zu einem Standard-Sensorkopf für unterschiedliche Kopftransmitter wird auch eine Miniaturausführung für beengte Einbauverhältnisse angeboten.

Ein großer Vorteil des ESP-Systems ist die Möglichkeit, Sensoren für Kalibrierungen auszubauen, ohne dafür den Prozess zu öffnen oder die elektrische Verbindung zu entfernen. Somit sind Wartungsarbeiten schnell und kostengünstig durchzuführen. Ein weiteres Plus betrifft die Sicherheit, da ein unbeabsichtigtes Öffnen von Leitungen z. B. während einer Heißdampfsterilisation nicht möglich ist.