Mehr Effizienz und Sicherheit in der Crossflow-Filtration durch automatische Filterüberwachung

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Zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit in der Crossflow-Filtration setzt die MAHLE InnoWa GmbH auf Trübungssensoren von Anderson-Negele zur automatischen Filterüberwachung.

Die Applikation

MAHLE InnoWa entwickelt und produziert Wein- und Fruchtsaft-Filtrationssysteme für höchste Ansprüche an Qualität und Zuverlässigkeit. Die Crossflow-Filtration, auch Querstromfiltration bzw. Tangential-Flussfiltration genannt, ist eine Methode zum Filtrieren von Flüssigkeiten, die u. a. im Bereich der Lebensmittelindustrie in Wein- oder Fruchtsaftkeltereien eingesetzt wird. Der Vorteil dieser Filtrationsweise liegt darin, dass das parallele Anströmen des Filtermittels den Aufbau einer Deckschicht verzögert.

Die Crossflow-Filtrationsanlage im Größenbereich der Mikrofiltration dient zur Entfernung von Trubstoffen, Kolloiden und Hefen. Sie kann in verschiedenen Stadien der Weinbereitung eingesetzt werden, z. B. in der Kellerfiltration während des Ausbaus oder in der Filtration vor der Abfüllung.

Bei der Crossflow-Filtration mit Hohlfasern wird die zu filtrierende Suspension in das Innere der Hohlfasern gepumpt und ein Teil als Filtrat quer zur Flussrichtung über die Mantelfläche der Hohlfasermembran abgezogen. Der Rest zirkuliert als Konzentrat und gelangt wieder zurück in die Hohlfasermodule, bis er die Anlage ebenfalls als Filtrat verlässt. Das entstehende Filtrat ist klar und frei von Feststoffen. Damit ist eine mikrobiologische Stabilität erreicht.

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