Automatisch sauber – Sensorik für CIP Anlagen

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Moderne Reinigungsanlagen sind heute ohne zuverlässige Sensoren nicht mehr denkbar. Der immer höher werdende Kostendruck bei der Lebensmittelproduktion führt in ihrem Bereich zu stetig wachsender Automatisierung. Hier liegen in vielen Betrieben erhebliche Einsparpotentiale. Neben einer guten Auslegung und Steuerung der Anlagen gewinnt mit dem Sensor auch das Auge im Prozess immer weiter an Bedeutung.

Wichtige Parameter bei der Auswahl der Sensorik im CIP-Bereich sind Genauigkeit, Robustheit, Langlebigkeit und verschleißfreie Messverfahren. Die Firma Negele Messtechnik bietet für alle diese Anforderungen eine Lösung und liefert die für eine CIP-Anlage notwendigen Sensoren aus einer Hand. Aufgrund dieser Tatsache sowie einer langjährigen, guten Partnerschaft zwischen Negele und dem Milchwerk Hawangen entschied sich die Molkerei dazu, die Sensorik für eine neue CIP-Anlage komplett von Negele zu beziehen. Am Beispiel dieser Anlage beschreibt der Artikel die eingesetzten Sensoren und deren Aufgaben.

Die behandelte CIP-Anlage besteht aus vier Linien. Sie ist an die gesamte Molkerei angeschlossen und reinigt sämtliche Behälter und Anlagen in allen Bereichen. Dabei dienen Natronlauge, Salpetersäure und Wasser als Reinigungsmedien. In manchen Bereichen kommt auch ein Einphasenreiniger zum Einsatz. Die Reinigung läuft üblicherweise wie folgt ab: Nach dem Vorspülen mit Stapelwasser wird mit Natronlauge, Wasser, Salpetersäure und zum Abschluss noch mal Wasser gereinigt.

CIP-Vorlauf

Einige Parameter müssen richtig eingestellt bzw. geregelt werden, bevor die CIP-Medien aus den Behältern in die Anlage gelangen. Dafür erhitzt ein Wärmetauscher das Reinigungsmedium zunächst auf die richtige Temperatur, die in dieser Anlage über den Negele Sensor TFP-41 mit integriertem Messumformer gemessen wird. Die Temperatur gelangt so direkt an die SPS, welche die Vorlauftemperatur auf den korrekten Wert regelt.

Die Vorlaufleistung ist neben der Temperatur ein wichtiger Parameter. Sie wird über die Durchflussmenge und den Vorlaufdruck überwacht. Für eine genaue Mengenmessung kann ein magnetisch-induktiver Durchflussmesser wie z.B. Typ FMA von Negele eingesetzt werden. So wird je nach Reinigungsabschnitt die richtige Menge bei der passenden Geschwindigkeit in die Anlage gepumpt. Auch der Vorlaufdruck entscheidet über eine effektive Reinigung. In diesem Fall misst der Prozessdrucksensor Typ DAN den Druck und überträgt ihn als Zweileitersensor im Vorlauf an die Steuerung. Diese stellt den Druck anschließend je nach Erfordernis auf den Sollwert des zu reinigenden Abschnittes ein.