Funktionsprinzip der relativen Trübungsmessung

Oft werden Flüssigkeiten fälschlicherweise als trüb bezeichnet, obwohl sie es nicht sind. Trübung wird von kleinen Partikeln in transparenten Festkörpern, in einer Flüssigkeit oder einem Gas verursacht, die eine andere Brechzahl als die Flüssigkeit selbst haben. Trübung ist gut erkenntbar, wenn beispielsweise eine Flüssigkeit milchig aussieht. Die Funktionsprinzipien der Trübungsmessung dienen der Messung von Trübung von Flüssigkeiten in Rohrleitungen.

Technologien Einzelheiten

relative turbidity sensor
Von einer Diode aus wird Infrarotlicht in das Medium eingestrahlt. Die im Medium vorhandenen Partikel reflektieren das eingestrahlte Licht, welches von der Empfangsdiode detektiert wird (sog. Rückstreulicht-Verfahren). Die Elektronik berechnet aus dem empfangenen Signal die relative Trübung des Mediums. Die relative Trübung wird auf Grundlage des Negele Kalibrierstandards in „% TU“ angegeben.

Anwendungsbeispiele für den relativen Trübungssensor von Anderson-Negele

relativer Trübungssensor