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Weinfiltrierung mit ITM-4

Lebensmittel & Getränke


Wie die Trübungsmessung eine konsistente Weinqualität sicherstellt und die Prozesseffizienz erhöht

Für den Weinkenner ist das erste Qualitätskriterium, noch vor dem Aroma und letztlich dem Geschmack, das visuelle Erlebnis. Neben der Farbe ist dabei die Klarheit des Weins besonders wichtig.

Um diese in höchster Qualität sicherzustellen, installierte ein in Kalifornien ansässiges Weinunternehmen den ITM-4 Trübungssensor von Anderson-Negele, um den Filtrierungsprozess vor der Abfüllung zu überwachen.

Bei beiden folgenden Applikationen konnte Anderson-Negele dem Kunden helfen, seine Prozesse zu verbessern, seine Produktionserträge zu steigern und seine Spezifikationen für die Produktqualität konsistent zu überwachen.
Application Brochure:

Kunden

Vorteile in der Applikation

Bei beiden Applikationen in der Weinkellerei, der Kontrolle der Zentrifuge und der Filtrationsüberwachung, bietet ITM-4 im Vergleich zur früheren visuellen und zeitbasierten Steuerung mehrere wesentliche Vorteile:

  • Gleichbleibende Produktqualität durch Prozessautomatisierung
  • Zeitersparnis durch Wegfall der visuellen Filterüberwachung
  • Mehr Prozesssicherheit durch aktive und automatische Steuerung der Zentrifugen-Selbstreinigung
  • Kosteneinsparungen dank minimaler Ausfallzeiten

Anwendungsdetail

Applikation 1: Kontrolle des Separators

Vor der Abfüllung in Flaschen wird der Wein gefiltert, um Schwebeteilchen zu entfernen. In einem Zentrifugenseparator trennen sich feste Partikel im Wein und sammeln sich in der Zentrifugentrommel an. Sobald die Trommel mit Feststoffen gefüllt ist, müssen diese entfernt werden. Dadurch wird der kontinuierliche Prozess und, was noch wichtiger ist, das Qualitätsniveau des Weins aufrechterhalten.
Wenn die Trommel nicht rechtzeitig gespült wird, durchlaufen die Feststoffe die Zentrifuge und gelangen in die Abfüllanlage.

Wenn die Trommel zu früh gespült wird, wird auch Wein zusammen mit den Feststoffen entleert, wodurch sich die Produktionserträge verringern.

Die Anderson-Negele Lösung: ITM-4 Trübungssensor

Bei einer Zentrifuge steigt die Weintrübung am Auslauf an, wenn die Feststofftrommel ihren maximalen Füllstand erreicht. Dieser Trübungsanstieg wird vom ITM-4 sofort und präzise erkannt. Mit einem Bereich von 0 bis 5000 NTU kann das 4–20 mA-Signal des ITM-4 skaliert werden, um die Produkttrübung genau zu messen und der SPS in Echtzeit zu signalisieren, wenn die Prozesstrübungs-Sollwerte erreicht werden. Für diese Kundenapplikation wurde das ITM-4 für eine Trübung im Bereich von 30 bis 40 NTU skaliert.

Applikation 2: Filtrationsüberwachung

Die Kenntnis des Trübungswertes eines Weines nach der Cross-Flow-Filtration ermöglicht es Weinkellereien, die Funktion Ihrer Anlagen automatisiert zu überwachen, insbesondere durch kontinuierliche Messung der Retentattrübung.
Zusätzlich werden Trübungsmessgeräte eingesetzt, um den Zustand der Filterkapillaren anzuzeigen und den bestmöglichen Zeitpunkt der Filterspülung zu bestimmen.

Bei der Cross-Flow-Filtration werden Filtrat und Permeat permanent getrennt, wodurch die Bildung eines Filterkuchens verhindert und die Notwendigkeit der Filterreinigung verringert wird. Ein dickflüssiger, stark trüber Wein kann jedoch die Filter schnell zusetzen, so dass der Filtrationsprozess sofort unterbrochen werden muss, um die Filter zu reinigen.

Die Anderson-Negele Lösung: ITM-4 Trübungssensor

Das Trübungsmessgerät ITM-4 überwacht kontinuierlich das Weinfilter-Retentat vor der Abfüllung. Weine für den sofortigen Verzehr haben eine Anforderung an die Trübung von < 1,0 NTU, was vollkommen innerhalb der Spezifikation des ITM-4 liegt. Mit Bereichseinstellungen von 0 bis 5000 NTU ist der ITM-4 ideal für die Messung niedriger Trübung. Die dadurch mögliche Prozessautomatisierung konnte die traditionelle periodische Überprüfung der Filter ersetzen und diese Arbeitszeit komplett einsparen.