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ITM-51: Der erste Trübungssensor mit IO-Link ist ab sofort verfügbar

Anderson-Negele stellt mit ITM-51 den ersten Trübungssensor mit IO-Link vor. Die Familie der Flex-Hybrid-Sensoren mit digitaler UND analoger Schnittstelle wächst weiter: ITM-51 ergänzt ab sofort den Leitfähigkeitssensor ILM-4 und ermöglicht den gleichzeitigen Zugriff auf digitale UND analoge Schnittstellen. In den nächsten Schritten werden alle Messbereiche mit der IO-Link-Technologie aufgerüstet.

6 Jun 2019

Beim Upgrade der hygienischen Messinstrumente auf die digitale Datenübertragung setzen wir auf das Hybrid-Konzept. Gerade in der Zeit des Technologie-Umbruchs, der auch die Lebensmittel-Anlagentechnik in den nächsten Jahren verändern wird, schafft das Investitionssicherheit: Neben den klassischen analogen Schnittstellen werden unsere Hybrid-Sensoren parallel mit IO-Link ausgestattet. Damit können gleichzeitig zur 4..20 mA Technik die Daten auch digital übertragen werden, so dass man jederzeit die Vorteile beider Welten nutzen und auch zu jedem Zeitpunkt einfach von analoger auf digitale Netzwerktechnik umstellen kann. Mit dieser neuen Flex-Hybrid-Technologie sind nun bereits zwei Sensoren ausgestattet: Der ILM-4 Leitfähigkeitssensor und der ITM-51 Trübungssensor. In den nächsten Schritten werden auch Sensoren für Füllstand, Druck, Temperatur und Durchfluss in IO-Link aufgerüstet. Damit werden in naher Zukunft alle angebotenen Messbereiche digitaler Technologie verfügbar sein.

Bewährter Industriestandard nun auch für hygienische und aseptische Applikationen

Die Digitalisierung hat unter dem Stichwort Industrie 4.0 in vielen Industriezweigen Einzug gehalten und ist heute nicht mehr wegzudenken. Wenn man in der Prozesssteuerung die gesamte Anlagentechnik mit einer Vielzahl von Messstellen, Steuer- und Bedienelementen sicher kontrollieren möchte, bietet IO-Link wesentliche Vorteile. Nach ausgiebigen Tests der Praxistauglichkeit übertragen wir diese Technologie als Datentransfer-Standard der Zukunft nun auch in den hygienischen Bereich der Lebensmittelproduktion und der pharmazeutischen Branche.

Die (R)evolution der Sensortechnologie

Vergleichbar ist IO-Link mit einer mehrspurigen Datenautobahn, anstelle einer engen Einbahnstraße. Mit ihr wird nun eine durchgängige, bidirektionale und digitale Kommunikation von der obersten bis auf die tiefste Ebene, also bis zum Sensor, ermöglicht. Montage und Inbetriebnahme sind äußerst zeit- und kostensparend. Für die störsichere Signalübertragung und Energieversorgung selbst reicht ein dreipoliges Standardkabel, das zudem nicht einmal speziell abgeschirmt werden muss. In der Praxis werden unterschiedlichste Sensoren mit Hilfe einer Punkt-zu-Punkt-Anbindung an einen IO-Link Master angeschlossen, der wiederum über unterschiedlichste Feldbussysteme als Brücke zur Steuerungszentrale fungiert.

Aus einfacher Datenweitergabe wird intelligente Kommunikation

Mit IO-Link sind Datenströme nicht nur zur Steuerungszentrale, sondern auch in Gegenrichtung, hin zu den Sensoren, möglich. So kann jeder einzelne Sensor jederzeit gezielt eingestellt, abgefragt und kontrolliert werden. Damit lassen sich potentielle Störungen, Abnutzungserscheinungen und ein erhöhtes Ausfallrisiko frühzeitig und zustandsabhängig erkennen. Wartungsarbeiten können damit bedarfsgerecht eingeplant und Produktionsstillstände besser vermieden werden.

„Plug-and-play“ bekommt eine neue Bedeutung

Ein Sensortausch wird mit IO-Link so einfach und sicher wie nie zuvor und kann selbstständig, jederzeit und von jedem Mitarbeiter ohne jeglichen Programmieraufwand durchgeführt werden. Dazu kann im IO-Link Master die vollständige Gerätekonfiguration jedes angeschlossenen Sensors abgespeichert werden. Der neue Sensor wird beim Anstecken vom IO-Link Master automatisch erkannt, konfiguriert und parametriert, und ist damit sofort einsatzbereit.

Ready for digital changeover: Modular sensor platform with IO-Link AND 4...20 mA

Die Flex-Hybrid-Sensoren auf Basis der modularen Plattform vereinigen das Beste aus zwei Welten: vom Sensor können die Daten digital, analog, oder auch parallel in beiden Technologien übertragen werden. Das schafft gerade in der Zeit des Technologie-Umbruchs von der heutigen, analogen hin zur digitalen Generation 4.0 Planungssicherheit: Wird beispielsweise eine Anlage derzeit noch analog gesteuert, aber eine Umrüstung auf IO-Link ist angedacht, muss sich der Kunde nicht mehr entscheiden. Statt „entweder … oder“ heißt es bei Anderson-Negele „und“. Allein durch den Anschluss eines neuen Kabels wird der Sensor einfach auf digital umgestellt, ohne die Hardware oder die Einstellungen überhaupt anfassen zu müssen.

Die neue Dimension der hygienischen Messtechnik ist hybrid und modular

IO-Link ist für sich allein ein großer Schritt in Richtung Industrie 4.0 in der hygienischen Prozesstechnik. Die parallele Hybrid-Anbindung von digitaler und analoger Kommunikation ermöglicht die gleichzeitige Nutzung beider Welten und schafft Planungssicherheit und Flexibilität für den späteren Umstieg ohne Hardwarewechsel. Die modulare Sensorplattform bietet durch ihre applikationsspezifische Konfiguration eine bedarfsgerechte und kostenoptimierte Ausstattung, und ermöglicht den einfachen Austausch einzelner Komponenten wie Display oder Elektronik. Bei der optionalen Remote-Version sind zudem Fühler und Elektronikgehäuse getrennt. Dabei ist die Elektronik für alle Sensortypen identisch und erkennt diese selbständig. Durch dieses „Smart-Replace Design“ ist jeder Fühler allein durch Anstecken des Kabels austauschbar, und bei Elektronikgehäuse und Kabel genügt ein Ersatzgerät für alle Sensoren.

Durch die Kombination von IO-Link mit der modularen Plattform wird eine einzigartige Konstellation von Hard- und Software geschaffen, die in Flexibilität, Einfachheit und Systemkompatibilität ihresgleichen sucht.

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