22. Jul 2010, 17:00


Plug & Play beim Füllstand

Negele bietet mit der potentiometrischen Füllstandsonde NSK ein zuverlässiges und erprobtes Verfahren für die für die kontinuierliche Füllstandmessung, das vor allem Anwendern der Lebensmittelindustrie große Vorteile bietet:

     

  • Kein Einfluss wechselnder Medien auf die Messung
  • Zuverlässige Funktion auch bei sehr stark anhaftenden Medien
  • Schnelle Ansprechzeit und hohe Reproduzierbarkeit, daher ideal für Abfüllanwendungen
  • Unabhängig von Leitfähigkeit und DK-Wert des Mediums (Mindestleitfähigkeit von nur 1µS/cm erforderlich)
  • Einbaulage von oben und unten möglich
  • Messung über die gesamte Stablänge, keine "inaktiven" Bereiche wie bei geführtem Radar
  • Einfache Inbetriebnahme, Abgleich auf das Medium nicht erforderlich

Im direkten Vergleich mit anderen im Markt etablierten Messverfahren, wie Schwimmer-Sonden, kapazitive Sonden (Admittanz) oder auch geführter Radar, bietet das potentiometrische Verfahren von Negele vor allem im Lebensmittelbereich, in denen häufig starke Anhaftungen und wechselnde Medien auftreten, große Vorteile.

Magnetostriktive Sonden mit Schwimmer werden in der Lebensmittelindustrie immer noch häufig verwendet, sind aber vor allem aus hygienischen Aspekten wegen der eingeschränkten Reinigbarkeit als kritisch zu betrachten. Zudem ist eine zuverlässige Funktion der mechanisch bewegten Teile bei pastösen Medien oder Medien mit Feststoffanteilen (z.B. Fruchstücke) nicht sichergestellt.

Kapazitive (Admittanz-) Sonden finden vor allem aufgrund der vergleichsweise geringen Kosten in vielen Bereichen Anwendung. Bei diesem Messverfahren müssen allerdings, besonders bei wechselnden Medien, Einschränkungen in Kauf genommen werden. Da unterschiedliche Medien auch unterschiedliche dielektrische Eigenschaften aufweisen, muss - um weiterhin eine genaue Messung zu gewährleisten - ein erneuter Abgleich des Gerätes vorgenommen werden. Häufig geschieht dies beim manuellen Befüllen oder Entleeren des Behälters, was einen hohen Zeitaufwand bedeutet und zusätzliche Kosten verursacht.

Ein gemeinhin robustes und universelles Verfahren stellt das sog. TDR Verfahren (Time-Domain-Reflectrometry), auch als "geführter" Radar bezeichnet, dar.
Bei geführtem Radar existieren prinzipbedingt am Stabanfang und -ende "inaktive" Bereiche, in denen die Messung stark nichtlinear und daher sehr ungenau ist. Die Länge dieser inaktiven Bereiche hängt dabei von der Dielektrizitätskonstante des Mediums und dem Sensor ab und kann mehrere Zentimeter betragen. Vor allem bei kurzen Stablängen bzw. niedrigen Behältern ist dies ein Nachteil.

Im Gegensatz dazu misst die potentiometrische NSK über die gesamte Stablänge und ist im Messbereich von 100 mm bis 3 m verfügbar. Zudem ist bei diesem Verfahren die Einbaulage von oben oder unten wählbar, wohingegen Radarsonden auf den Einbau von oben beschränkt sind. Die geringeren Kosten gegenüber geführtem Radar stellen einen weiteren Pluspunkt dar.

Produktübersicht NSK

Fachartikel: "Schnelle Ansprechzeit"

NSK

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